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Wie ich meine Bilder bearbeite

Heute veröffentliche ich einen Artikel, in dem ich euch zeige, wie ich meine Bilder bearbeite. Ich habe vor, demnächst weitere Artikel dieser Art zu schreiben, und dabei auch auf Details einzugehen. Zum Beispiel:

  • Welche Programme ich verwende und in welcher Reihenfolge
  • Ein Video-Tutorial veröffentlichen, in dem ich Schritt-für-Schritt erkläre, wie ich ein Bild bearbeite.
  • Wenn ihr Vorschläge für ein Thema habt, könnt ihr mir das per Mail oder als Kommentar mitteilen.

Hier sind die Bearbeitungs-Schritte die meine Bilder durchlaufen:

Drehen und Beschneiden

Ich drehe das Bild nach rechts oder links. Damit bin ich fertig, sobald das Bild gerade ist und das Model sich an der optimalen Stelle im Bild befindet.

Die optimale Belichtung

Ich passe die Kontraste an und optimiere die Farben. Ich sorge dafür, dass man alles erkennt, was man erkennen soll und dass die Hautfarbe des Model natürlich aussieht. Ich habe schon viele quasi perfekte Bilder von anderen Fotografen gesehen, wo leider die Haut des Models einen grünen Farbstich hat. Sehr schade so etwas. Ich versuche, das immer zu vermeiden.

Feinarbeiten bzw. die Retusche

Falls es in dem Bild nötig ist, beseitige ich Hautunreinheiten, Pickel, Falten und blaue Flecken. Wenn ich die Haut eines Models retuschiere, lasse ich nicht einfach einen Filter über das Bild laufen, der das Model in eine klinisch-reine Wachspuppe verwandelt. Stattdessen bearbeite die Haut so, dass die Struktur der Haut erhalten bleibt, und sie gleichmäßig, frisch und lebendig wirkt.

Weil ich keinem meiner Models zu nahe treten möchte, demonstriere ich die Hautretusche an einem Bild von mir selbst:

Danach bearbeite ich die Augen (mehr Kontrast, leuchtende Farbe), Mund (lebendige Farbe), Haare (Kontrast, Schärfe und Farbe), und vieles mehr.

Die Figur des Models verbessern

Dabei lasse ich im Bildbearbeitungsprogramm die Pfunde purzeln. Schmalere Taille und Hüften? Etwas mehr Oberweite? Kein Problem!

Allerdings kann auch ich keine Wunder vollbringen. Kleine Optimierungen sind jedoch kein Problem. In dem endgültigen Bild fallt dann gar nicht auf, dass etwas geändert worden ist. Bei den Dessous-Aufnahmen, die man auf den Werbeplakaten sieht ist das übrigens Standard. Die perfekten Körper der Models stammen meistens aus dem Bildbearbeitungsprogramm.

Viele Grüße
Constantin Schäfer
Fotograf aus Berlin


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